Christian Trebing, Gründer und Leiter des christlichen Verlages Wort im Bild,
zeigt in seinem neuen Buch „und er schrieb doch“, dass er nicht nur
Spezialist für Fragen christlicher Kommunikation ist. Sein Buch mit dem provozierenden
Titel wird viele Bibeltheologen und theologisch interessierte Laien zum Nachdenken
bringen.
Trebing stellt frech die für Theologen ungewöhnliche These in den Raum,
dass mehr als denkbar ist, dass Jesus einen Teil seines Evangeliums selbst aufgeschrieben
hat. Was zunächst unwahrscheinlich klingt, weil sich noch niemand mit dieser
Möglichkeit ernsthaft befasst hat, wird bei näherem Hinsehen immer klarer.
Der Autor stellt die mehr als 3000jährige Schriftkultur Syrien-Palästinas
und die praktischen Möglichkeiten des Schreibens zur Zeit Jesu vor, die seit
einem Fund in England für die Römerzeit belegt sind.
Außerdem kann er glaubhaft machen, dass die Evangelien nicht erst 40 Jahre
nach dem Tode Jesu aufgeschrieben wurden, sondern viele Worte und Gleichnisse
Jesu schon weit früher schriftlich existierten.
Ein gut lesbares Buch für alle an der Jesusgeschichte Interessierten, die
bereit sind, sich neue Gedanken zu machen, keine trockene Lektüre, sondern
auch eine Einladung zur Beschäftigung mit dem christlichen Glauben.
Ein ungewöhnliches Buch mit einem überraschenden Blickwinkel.
Probeleser waren begeistert und konnten nicht mehr aufhören!
Christian Trebing geht an die Wurzeln und gibt sich nicht mehr mit alten Antworten
der Forschung zufrieden. Er wagt es auch, der theologischen Forschung des Neuen
Testaments unangenehme Fragen über ihre Wirkung auf die Arbeit der Kirchen
zu stellen. „und ER schrieb doch“ ist also nicht nur ein Buch für
Historiker, sondern es greift in die aktuelle Diskussion um die Zukunft der Kirche
ein. Es geht dem Autor darum, den Auslegern der Bibel und den Bibellesern selbst,
neues Vertrauen in die Urkunde ihres Glaubens zu geben.
Infos und Interviewwünsche: info@wortimbild.de
Leseprobe: Vorwort und Kapitel 1